Das IKO braucht ein Verkehrskonzept

10.12.2021, 03:17 Uhr | Kirchlengern

Mitglieder der CDU-Fraktion Kirchlengern trafen sich im Interkommunalen Gewerbegebiet Oberbehme (IKO), um sich ein Bild der Verkehrsanbindung zu machen. Eine Fraktion im Rat der Gemeinde Kirchlengern hat kürzlich gefordert, an der Bahnlinie eine Bedarfshaltestelle einzurichten. "Das ist ein guter Ansatz, der uns aber in Hinblick auf die geplante Erweiterung des IKO nicht weit genug geht" sagt CDU-Landtagskandidat und Ratsmitglied, Christian Bobka vor Ort. "Mit Blick auf den Ausbau sollte man ein ganzheitliches Konzept erstellen, dass sowohl Bahnpendler, aber auch Fahrrad-, Bus- oder Autopendler berücksichtigt. Die Einbeziehung der Mobilstation am Bahnhof in Kirchlengern gehört für uns genauso in das Konzept, wie auch weitere Bushaltestellen oder Parkplätze mit Ladestationen für E-Autos und E-Fahrräder. Immer mehr Güterverkehr soll aus ökologischer Sicht auf die Bahn umgestellt werden - eine Gleisanbindung wäre also auch denkbar", so Bobka. 

 
 

Nach den Vorstellungen der CDU sollen auch die ansässigen und zukünftigen Unternehmen angehört werden. Ein Unternehmen plane einen Gewerbepark, in dem es einige kleinere Firmen ansiedeln möchte. Eine weitere Anbindung an die B239 würde sich positiv auf den Verkehrsfluss auswirken. „Wir wünschen uns, dass die Unternehmen ihre Anforderungen und Ideen platzieren und diese dann in das Konzept einfließen lassen können. Das ist uns wichtig", sagt der Sachkundige Bürger Tim Kammann. 
 
Die CDU Kirchlengern möchte hier die Weichen für die Zukunft richtiggestellt sehen. "Wir regen daher in unserem Antrag an, ein Konzept für die verkehrstechnische Anbindung zu erstellen, welches moderne und ökologisch sinnvolle Möglichkeiten berücksichtigt" so Bobka abschließend.
 
aktualisiert von Torsten Henke, 08.12.2021, 03:21 Uhr