Der Nordpunkt in Kirchlengern

05.07.2020 | Horst Hartmann | Kirchlengern
„Ideengeber und -umsetzer Jan-Peter Uthoff (links) mit Bürgermeister Rüdiger Meier
„Ideengeber und -umsetzer Jan-Peter Uthoff (links) mit Bürgermeister Rüdiger Meier

Der Breitengrad 52, 15 Minuten und 39,3 Sekunden und der Längengrad 8, 37 Minuten und 47,2 Sekunden (nach ERTS) markieren den nördlichsten Punkt Kirchlengerns. Genau diesen Punkt auf dem Erdball hat Jan-Peter Uthoff kürzlich aufgesucht.

Ganz nah an dem Grenzstein hat der Berufsschullehrer und Vorsitzende des Hegeringes Kirchlengern jetzt einen Nordpunkt aufgestellt. 
 
Ein weiß gestrichener Eichenbalken mit roter Kappe trägt die Inschrift „Nordpunkt Kirchlengern“ und eben rückseitig die Geodaten. Uthoff hat den Balken aus einem Baum, der 2007 beim Sturm Kyrill im Wäldchen am Fiemer entwurzelt wurde, entsprechend herausgearbeitet. „Die handwerkliche Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Ich freue mich nun, dass diese über zwei Meter lange Stele jetzt an ihrem Platz steht.“
 
Uthoff, der sich bei der kommenden Kommunalwahl um ein Ratsmandat für die CDU im Norden Kirchlengerns bewirbt, hat Bürgermeister Rüdiger Meier kürzlich den Nordpunkt Kirchlengerns vorgestellt (Foto).
 
„Ich freue mich für die Menschen in Kirchlengern für dieses ehrenamtliche Engagement, das unser Wissen um unsere Heimat interessant bereichert“, lobt Meier. 
 
Der Nordpunkt hat keine öffentliche Zuwegung. Er liegt am Rande eines bewirtschafteten Feldes in einem kleinen Wäldchen. Uthoff schwebt vor, den Nordpunkt deshalb per Foto in den Sozialen Medien und auch auf der Interseite der Gemeinde bekannt zu machen.  „Analog gepflanzt und digital besucht“, sagt er. 



 
aktualisiert von Torsten Henke, 12.07.2020, 10:07 Uhr