Teure Räder sicher abstellen

11.11.2019 | Torsten Henke

Teure Fahrräder und insbesondere die elektrounterstützten Pedelecs erfordern angemessene sichere und gut bedienbare Fahrradständer. Darüber diskutierte die CDU-Fraktion während der vergangenen Sitzung. Sachkundiger Bürger Horst Hartmann hatte dazu ein Konzept erarbeitet.

In seinem Vortrag ging er davon aus, dass die Anzahl der wertvollen Räder ständig zunehme. „Zudem gehört zur umweltfreundlichen Nutzung des Rades, dass die Radfahrenden ihr Gefährt vor den Zielen, das sind zum Beispiel die Geschäfte, auch sicher und bequem anschließen können. Nur wenn Radlerin und Radler ein gutes Gefühl haben, ihr Rad steht sicher geparkt, wird das Rad auch gern für die Kurzstrecke genommen“, sagte der Christdemokrat.

Aus seiner Sicht ergeben sich damit deutliche Vorteile für die Geschäftsleute.

Hartmann hat an zwei Teilstrecken in den Ortsteilen  in Kirchlengern und Stift Quernheim mögliche Zielorte für Radler untersucht und die aktuelle Ausstattung mit Radständern erfasst. Von 77 Standorten wurde 40 völlig ohne Radständer angetroffen. 28 mit einem alten und ungeeignetem Radständer. „Lediglich neun Standorte haben aus meiner Sicht moderne Fahrradständer. Die sind so konstruiert, dass man ein Rad leicht ein oder abstellen und ohne Probleme festschließen kann. Etwa am Rahmen mit einer Kette oder mit einem anderen Schließmechanismus.  Ältere Radler werden es begrüßen, wenn man sich dabei nicht bücken muss.“ 

Hartmanns Fazit, es sein in der Versorgung mit modernen Fahrradständern in der Gemeinde noch „Luft nach oben“.  Er stellte der CDU-Fraktion auch ein entsprechendes Muster vor. Es hatte auch ein für Kirchlengern spezifisches Design.

Die Christdemokarten wollen das Thema intensiv weiter angehen sowie Mitstreiter und Interessenten dafür gewinnen. 

aktualisiert von Torsten Henke, 16.01.2020, 21:42 Uhr