Mehr Sicherheit für E-Bikes

Mehr sichere und moderne Fahrradständer in der Gemeinde

08.02.2020 | Torsten Henke | Kirchlengern
Ideengeber Horst Hartmann (r.) und Metallbauer Marco Große-Loheide übergeben den ersten Bügel an Ingo Ellermeyer
Ideengeber Horst Hartmann (r.) und Metallbauer Marco Große-Loheide übergeben den ersten Bügel an Ingo Ellermeyer

Horst Hartmann, Fraktionsmitglied der CDU-Kirchlengern, stellte bereits im November 2019 seine Idee für mehr Fahrradbügel vor, die dazu geeignet sind, u.a. teure E-Bikes sicher im Ort abzustellen.

Er entwarf einen solchen Bügel, analysierte den Bedarf und stellte seine Ergebnisse bisher der Fraktion und der Werbegemeinschaft Stift-Quernheim-Klosterbauerschaft vor. Die CDU-Fraktion Kirchlengern unterstützt dieses Anliegen mit einem Antrag an die Verwaltung. In dem Antrag heißt es u.a. "Im Kern geht es uns darum, die Anzahl moderner Fahrradständer/-bügel in der Gemeinde zu erhöhen. Ziel und Zweck ist es, den Radfahrenden ein gutes Gefühl zu geben, ihr teures Rad während eines Besuchs oder Einkaufs gut gesichert zu wissen. Wir meinen, in der Folge kann es so gelingen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger statt dem Auto, dem Rad innerhalb des Gemeindegebietes den Vorzug geben."
 
"Wir freuen uns, wenn die Grünen meine Entwurfsarbeiten zu dem Radbügel und die bisher schon sehr zeitintensive Beschäftigung mit dem Thema anerkennen" sagt Hartmann. Die CDU-Fraktion möchte aber über den Antrag der Grünen hinaus, dass sich die Werbegemeinschaften und Gewerbetreibenden im Ort aktiv daran beteiligen. "Die Gemeinde kann solche Bügel nicht vor jedem Geschäft auf eigene Kosten installieren" erklärt Christian Bobka der Fraktionsvorsitzende. "Hier müssen die Gewerbetreibenden aktiv werden und an der Attraktivität im Ort durch Aufstellung dieser Bügel mitwirken. Unsere Idee umfasst auch, die provisorischen Holzpfähle zum Schutz der neuen Grünbeete in Stift Quernheim durch die stabilen Bügel zu ersetzen. Hier muss die Gemeinde eine Umsetzbarkeit prüfen" so Bobka weiter. Der Antrag der CDU-Fraktion soll in den kommenden Wochen durch die zuständigen Gremien geprüft werden, die dann die weiteren Maßnahmen einleiten.
 
aktualisiert von Torsten Henke, 09.02.2020, 23:33 Uhr