CDU Kirchlengern: Ökologisch wertvolle Gärten

27.05.2019
Foto v.l.: Detlef Kaase, Christel Mester, Jan- Peter Uthoff, Bernd Klute im Espelpark vor dem Baum des Jahres 2019, einer Flatter- Ulme
Foto v.l.: Detlef Kaase, Christel Mester, Jan- Peter Uthoff, Bernd Klute im Espelpark vor dem Baum des Jahres 2019, einer Flatter- Ulme

Kirchlengern Die Gemeinde Kirchlengern soll nach dem Willen der CDU mit gutem Beispiel vorangehen und praktische Anregungen liefern. Die CDU Fraktion in Kirchlengern übernahm in ihrer Klausurtagung am vergangenen Samstag einstimmig den Vorschlag des Arbeitskreises Biodiversität (Christel Mester, Detlef Kaase, Bernd Klute und Jan-Peter Uthoff) und wird im nächsten Umweltausschuss gleich zwei Anträge stellen.

Wenn es nach den Christdemokraten geht, gehören Schotterbeete  auf den gemeindeeigenen Flächen schon bald der Vergangenheit an. Die Kommune selbst soll mit gutem Beispiel vorangehen,  künftig auf Schotterbeete verzichten  und bereits vorhandene Flächen möglichst wieder vom Schotter befreien und stattdessen dort ökologisch wertvolle Bepflanzungen vornehmen, so Bernd Klute, zugleich auch Vorsitzender des Umweltausschusses in Kirchlengern.
 
Die Kommune soll darüber hinaus diejenigen Gartenbesitzer unterstützen, die Anregungen suchen, den eigenen Garten ökologisch wertvoll zu gestalten. Hierzu soll die Gemeinde drei Mustergärten anlegen, in denen viele verschiedene heimische Pflanzen präsentiert werden, die z.B. unseren Insekten Nahrung und Unterschlupf bieten und so zugleich das Nahrungsangebot für die heimischen Vögel verbessern.

Folgt der Umweltausschuss dem Antrag der CDU Fraktion, wird jeder Mustergarten mit einem QR-Code versehen, der den Weg zu weiteren Informationen weist. Hier können dann Details zu den Pflanzen abgerufen werden, genau wie eine Vielzahl von unterschiedlichen Hinweisen, so  z.B. zur Vorbereitung und Beschaffenheit des Bodens, Pflanz- und Pflegetipps sowie eine Fotodokumentationen der einzelnen Schritte.

Mit all dem verfolgt die CDU Fraktion Kirchlengern weiter ihr Ziel, die Biodiversität auf dem Gebiet der eigenen Gemeinde zu verbessern, in dem mehr Flächen vor Ort für die heimische Fauna und Flora zur Verfügung stehen und dies für die Bürgern sicht- und erlebbar wird. Dieses Vorhaben wird umso besser gelingen, je mehr Bürger sich diesem Ziel ebenfalls verpflichtet fühlen und in ihrem Umfeld z.B. ebenfalls Bepflanzungen anlegen, die Insekten Nahrung bieten (heimische

Blühpflanzen) oder Vögeln Unterschlupf (Hecken, Sträucher) geben, meint Jan-Peter Uthoff, der für die CDU im Umweltausschuss sitzt.
aktualisiert von Sharkness Support, 02.09.2019, 14:29 Uhr